Wie Flottenvorteile die Einführung von Elektrofahrzeugen in ganz Europa vorantreiben
18 June 2025
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18 June 2025
Firmenflotten treiben den Übergang zu Elektrofahrzeugen (EV) in Europa still und leise voran. Während Verbraucherzuschüsse und auffällige neue Modelle oft die Schlagzeilen dominieren, sind es Firmenwagen – begünstigt durch intelligente Steuerregelungen und Arbeitgebervergünstigungen –, die in mehreren europäischen Ländern den Großteil des EV-Absatzes ausmachen.
In Belgien waren Flottenkäufer für den Großteil der Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen im Jahr 2024 verantwortlich. Von den 276.000 zugelassenen Personenkraftwagen waren 40 % der Firmenfahrzeuge vollelektrisch, verglichen mit nur 10 % bei privaten Käufern. Noch beeindruckender ist, dass 87 % aller neuen BEVs (batteriebetriebene Elektrofahrzeuge) von Unternehmen und nicht von Privatpersonen zugelassen wurden1.
Diese Zahlen sind keine Ausnahme. EU-weit machen Unternehmensflotten und Leasingfirmen etwa 60 % aller Neuwagenverkäufe aus, wobei der Anteil bei Elektrofahrzeugen noch höher liegt2.
Schweden bleibt in der Nordregion führend bei der Elektrifizierung von Flotten. Im Jahr 2024 waren mehr als 60 % der neuen Firmenwagen Plug-in-Hybride, wobei BEVs rasch Marktanteile gewannen, da Steuervergünstigungen und Arbeitgeberprogramme zunehmend emissionsfreie Modelle begünstigen. Beliebte Arbeitgeberangebote umfassen gebündelte Lademöglichkeiten zu Hause oder am Arbeitsplatz, was den Komfort und die Nutzung steigert. Firmenflotten sind die Hauptquelle für das BEV-Wachstum auf dem schwedischen Privatmarkt, da ehemalige Flottenfahrzeuge in den Gebrauchtwagenmarkt gelangen.
Trotz eines holprigen Jahres 2024 aufgrund von Kürzungen bei den EV-Förderungen bleibt das Unternehmenssegment in Deutschland robust. Im ersten Quartal 2025 entfielen über 70 % der BEV-Zulassungen auf Firmen- oder Leasingflotten, darunter Elektrofahrzeuge von Luxusmarken und Tesla-Modelle. Dies ist auf eine günstige steuerliche Behandlung zurückzuführen: Firmen-EVs profitieren im Vergleich zu Benzin- oder Dieselfahrzeugen von einem reduzierten Steuerwert („monetärer Vorteil“), wodurch die monatlichen Kosten für die Mitarbeiter niedrig bleiben.
Flottenanreize verändern die Verbreitung von Elektrofahrzeugen im Vereinigten Königreich. Mehr als 80 % der 2023/24 verkauften BEVs wurden auf Flottenkunden zugelassen, dank extrem niedriger Steuersätze für geldwerte Vorteile (Benefit-in-Kind, BIK) – nur 2 % für BEVs gegenüber 25–35 % für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Im selben Jahr stieg die Zahl der Mitarbeiter mit Firmenwagen auf 840.000, was einem Anstieg von 10,5 % entspricht³. Viele Unternehmen bieten EV-Programme mit Gehaltsverzicht an, die Versicherung, Wartung und Aufladung abdecken, wodurch elektrische Firmenwagen kostengünstig und attraktiv werden.
In ganz Europa übertrifft die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen bei Unternehmen die der Verbraucher. In den Niederlanden, Dänemark und Belgien machen Flotten den Großteil der neuen BEVs aus. PHEVs sind in Flotten nach wie vor weit verbreitet – sie machen bis zu 42 % der Plug-in-Zulassungen aus –, obwohl die Politik nun einen Übergang zu BEVs fordert, um die CO2-Ziele zu erreichen.
Eine Studie von Transport & Environment ergab, dass ein jährlicher Steueranreiz von 1.000 € für Firmenwagen den Absatz von BEVs um 17–40 % und den von PHEVs um bis zu 90 % steigert2. Es ist offensichtlich, dass die Struktur der Unternehmensanreize einen erheblichen Einfluss darauf hat, welche Fahrzeugtypen auf die Straße kommen.
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Das CC3, das bereits als Finalist bei den EVIE Awards 2024 in der Kategorie „Bestes neues Produkt“ nominiert ist, hilft Unternehmen dabei, die Elektrifizierung in die Praxis umzusetzen. Es ermöglicht Mitarbeitern, am Arbeitsplatz effizient aufzuladen – was die Reichweitenangst verringert und den täglichen Gebrauch unterstützt.
Die Elektrifizierung von Fuhrparks ist ein entscheidender Weg bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge in Europa. Mit den richtigen steuerlichen Rahmenbedingungen, Anreizen für Mitarbeiter und Ladeinfrastruktur wie dem CTEK CC3 modernisieren Unternehmen nicht nur ihre Mobilität – sie gestalten die Zukunft des nachhaltigen Verkehrs.
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