22. Juni 2022

Eine leere Autobatterie kann ärgerlich sein, lässt sich aber auch vermeiden. Moderne Fahrzeuge sind heute mit jeder Menge stromfressender Technik ausgestattet, und wenn man dies mit den veränderten Fahrgewohnheiten nach COVID kombiniert, kommt es häufiger zu leeren Batterien, als man denkt. Hier listet CTEK, die weltweit führende Marke für Fahrzeug-Ladelösungen, die Top 10 der Faktoren auf, die Ihre Fahrzeugbatterie entladen und/oder deren Leistung beeinträchtigen könnten.

1. SELBSTENTLADUNG

Eine herkömmliche Blei-Säure-Batterie entlädt sich von Natur aus um 0,1 V pro Monat – selbst wenn sie nur im Regal steht. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber wenn man bedenkt, dass eine voll aufgeladene Batterie 12,72 V hat und eine chemisch entladene Batterie, bei der man Schwierigkeiten hätte, das Auto zu starten, bei 11,8 V liegt, könnte die Batterie nach nur acht Monaten Nichtgebrauch leer sein. Und das, ohne dass die Batterie anderweitig belastet wird.

2. KONTINUIERLICHER STROMVERBRAUCH IM GEPARKTE ZUSTAND

Selbst wenn Ihr Auto ausgeschaltet ist, versorgt Ihre Batterie Komponenten wie die Uhr, das Radio und die Alarmanlage mit Strom, obwohl diese keinen großen Einfluss auf Ihre Batterie haben sollten. Bei modernen Fahrzeugen werden Sie außerdem feststellen, dass Motorkühlgebläse und andere Systeme auch nach dem Ausschalten der Zündung weiterlaufen, um beispielsweise den Motor schnell abzukühlen und zu verhindern, dass das Wasser im Motor kocht. Das Fahrzeug betreibt möglicherweise ein eigenes Netzwerk mit Kommunikation zu den Servern des Herstellers über die TCU (Telematik-Steuereinheit) – regelmäßig werden Over-the-Air-Updates versendet, meist für den Antriebsstrang und das Infotainment-System. Die Möglichkeit, über eine App auf Ihrem Smartphone Licht, Heizung usw. aus der Ferne einzuschalten, kann ebenfalls über dieses Netzwerk erfolgen.

3. ÖFFNEN DER TÜREN / DES KOFFERRAUMS

Jedes Mal, wenn Sie die Türen oder den Kofferraum öffnen, um etwas herauszunehmen, erwacht Ihr Auto zum Leben, und die Innen- und Türbeleuchtung entladen die Batterie. Wenn Sie beispielsweise Ihr Fahrzeug entriegeln, den Kofferraum öffnen und wieder verriegeln, kann dies etwa 50 A aus der Batterie ziehen. Das scheint nicht viel zu sein, aber wenn Sie dies regelmäßig tun, kann sich dies auf die Batteriespannung auswirken, zumal alle Fahrzeugsysteme für die kurze Zeit, in der das Auto geöffnet ist, aktiv werden.

4. IHREN SCHLÜSSEL IN DER NÄHE IHRES AUTOS LASSEN

Es wird nicht empfohlen, Ihren Autoschlüssel über Nacht im Auto oder sogar an einem Haken in der Nähe des Autos zu lassen. Befindet sich der Schlüsselanhänger zu nahe am Auto, kann er weiterhin mit diesem kommunizieren, was die Batterie entladen könnte.

5. SIE UNTERNEHMEN ZU VIELE KURZE FAHRTEN

Viele kurze Fahrten, insbesondere in städtischen Gebieten, entladen die Batterie ebenfalls, da allein das Starten des Autos 150–350 A Batteriestrom benötigt und die Lichtmaschine bei kurzen Fahrten weder die Zeit noch die Kapazität hat, diese Ladung wieder aufzufüllen. Nach mehreren kurzen Fahrten ist Ihre Batterie bald leer.

6. PARASITISCHER STROMVERBRAUCH

Parasitischer Stromverbrauch ist ein Phänomen, das Ihre Batterie ständig entlädt. Dies kann durch einen Scheinwerfer-/Innenlichtschalter, die Lichtmaschine oder andere elektrische Störquellen verursacht werden. Sie können parasitischen Stromverbrauch vermeiden, indem Sie alle Lichter ausschalten und sicherstellen, dass Kofferraum, Handschuhfach und Türen vollständig geschlossen und verriegelt sind, bevor Sie das Auto verlassen.

7. FEHLER AN DER LICHTMASCHINE

Ihr Auto ist beim Starten des Motors auf die Batterie angewiesen. Wenn Ihr Fahrzeug jedoch läuft, ist die Batterie auf die Lichtmaschine angewiesen, um geladen zu bleiben. Wenn Ihre Lichtmaschine nicht richtig funktioniert, lädt sie Ihre Batterie nicht ordnungsgemäß auf, was das Starten Ihres Autos erschweren kann – selbst wenn Sie gerade noch gefahren sind!

8. KALTES WETTER

Eine Batterie kann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bis zu 35 % ihrer Leistung einbüßen und bis zu 50 %, wenn die Temperaturen darunter sinken. Autofahrer sollten auf Anzeichen von Veränderungen achten – wie zum Beispiel das Startverhalten des Autos oder die Funktion der elektrischen Anlage im Allgemeinen –, da diese auf eine schwache Batterie hindeuten können.

9. SULFATIERUNG

Wenn die Spannung Ihrer Batterie unter 12,4 V fällt, kommt es zu einer chemischen Reaktion, der sogenannten Sulfatierung. Dabei lagern sich Bleisulfatkristalle auf den Batterieplatten ab, was die Batterie schädigt und sowohl die Kapazität als auch die Startleistung verringert. Ihr Fahrzeug springt bei einer Batteriespannung von 12,4 V zwar noch problemlos an, aber Vorsicht: Ihre Batterie ist bereits am Ende.

10. IHRE BATTERIE MUSS AUSGETAUSCHT WERDEN

Nichts hält ewig, auch die Batterie Ihres Autos nicht. In vielen Fällen hängt es davon ab, wo Sie wohnen, wie Sie fahren und wie Sie Ihre Batterie pflegen – wussten Sie allerdings, dass über 87 % der im Rahmen der Garantie zurückgegebenen Batterien nicht defekt sind, sondern unter Sulfatierung leiden? Extreme Temperaturen, häufige Kurzstreckenfahrten und der allgemeine tägliche Gebrauch können die Lebensdauer Ihrer Batterie auf nur zwei bis drei Jahre verkürzen, wenn Sie Ihre Batterie nicht pflegen.

PFLEGEN SIE IHRE BATTERIE

Wenn Sie Ihre Autobatterie mindestens einmal im Monat aufladen, verlängert sich ihre Lebensdauer um das bis zu Dreifache. Daher ist es das ganze Jahr über absolut sinnvoll, ein zuverlässiges Batterieladegerät zu kaufen und sich eine regelmäßige Routine zur Batteriepflege anzueignen. Und da ein Batterieausfall die Elektronik eines Fahrzeugs beschädigen oder beeinträchtigen kann, ist ein Ladegerät mit Sicherheit eine lohnende Investition.

Die Investition in ein Ladegerät wie das MXS 5.0 von CTEK mit integrierten Funktionen für Wartung und Fehlerbehebung ist die kluge Wahl für Autofahrer. Mit der patentierten Technologie des MXS 5.0 können Sie Ihre Batterie zudem regenerieren und Sulfatierung beseitigen, um den Zustand der Batterie wiederherzustellen.

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