Der Winter ist da, mit kaltem Wetter und vereisten Straßen. Dies kann sich jedoch negativ auf Ihr Elektrofahrzeug (EV) auswirken. Im Winter ist es umso wichtiger, Ihr Fahrzeug zu warten, wenn Sie möchten, dass Ihr Auto und die Batterien in Top-Zustand sind, um im Winter eine hohe Leistung zu erzielen.

1. Die Kälte wirkt sich auf Ihre Batterie aus

Die meisten EVs sind mit zwei Batterien ausgestattet – der Haupt-Hochspannungs-Lithium-Ionen-Batterie, die den Motor antreibt, und einer 12-V-Stützbatterie, die die Fahrzeugsysteme wie Heizung, Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Sitzheizung versorgt.

Das frostige Wetter wirkt sich auf beide Batterien aus und verlangsamt die chemischen Reaktionen in der Batterie, wodurch die Batterieleistung sinkt. Dies kann zu einer geringeren Reichweite führen. Allerdings sind viele moderne Elektrofahrzeuge mit einer Wärmepumpe ausgestattet, um die Reichweite unter winterlichen Bedingungen zu verbessern.

2. Bessere Leistung mit einem vorgewärmten Auto

Nichts ist besser als ein vorgewärmtes Auto, wenn man in die Kälte hinausgeht. Wenn Sie Ihr Auto zum Laden anschließen, können Sie es vorwärmen, ohne die Batterien zu entladen! Dies wärmt Ihre Batterien auf, sorgt für eine bessere Batterieleistung und macht die Fahrt angenehmer. Die meisten modernen Elektroautos verfügen über eine Fernsteuerungs-App , mit der Sie dies bequem von zu Hause aus erledigen können.

3. Nutzen Sie nach Möglichkeit eine Garage

Nicht jeder hat den Luxus, sein Auto in einer Garage unterzustellen, aber wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, nutzen Sie sie! Wenn Ihr Auto drinnen statt draußen in der Kälte steht, verbessert sich die Batterieleistung. Das liegt daran, dass die Wärme in Ihrer Garage dafür sorgt, dass Ihr Auto schneller lädt und die Ladung der Batterie länger hält. Wenn Sie die Wahl haben, sollten Sie sich immer für die Garage entscheiden!

4. Sorgen Sie für die richtige Ladung in Ihrer Batterie

Für schnelleres Laden und eine bessere Reichweite zu Beginn Ihrer Fahrt können einige Autos ihre Batteriezellen vorheizen. Damit das Auto die Batterie vorheizen kann, ist jedoch eine bestimmte Batteriekapazität erforderlich. Das ist kein Problem, wenn Ihr Auto angeschlossen ist, aber etwas, worüber Sie nachdenken sollten, wenn Sie parken, ohne aufladen zu können. Der für das Vorheizen Ihrer Batterie erforderliche Prozentsatz variiert, liegt aber im Allgemeinen bei etwa 20 % und mehr. CTEK empfiehlt zudem, Ihr Elektrofahrzeug nicht immer zu 100 % aufzuladen, da dies Ihre Batterie beschädigen kann; eine Ladung von etwa 90 % wird empfohlen. Wenn Sie jedoch eine längere Fahrt unternehmen, können Sie Ihre Batterie natürlich zu 100 % aufladen.

5. Verwenden Sie den Eco-Modus

Der Eco-Modus hat in allen Elektrofahrzeugen denselben Zweck – eine bessere Reichweite durch geringeren Energieverbrauch zu erzielen. Wenn Sie die Energiezufuhr zum Antriebsmotor und zu den Heizelementen im Fahrzeug begrenzen, können Sie viel Energie sparen. Dies kann die Effizienz Ihrer Batterie maximieren, wenn es draußen kalt ist. Sie sollten auch wissen, dass Ihr Fahrzeug im Eco-Modus etwas langsamer beschleunigt, was die Fahrt sicherer macht, wenn die Straßen vereist sind.

6. Achten Sie auf die Rekuperation

Wenn die Straßen rutschig sind, ist es ratsam, die Rekuperation Ihres Autos zu verringern. Wenn Sie auf der höchsten Stufe fahren und vom Gas gehen, besteht die Gefahr, dass das Auto aufgrund der starken Rekuperation die Bodenhaftung verliert. Wenn Sie verschiedene Regenerationsstufen haben, wählen Sie im Winter die niedrigste oder die mittlere Stufe. Durch die Regeneration können Sie der Batterie etwas mehr Energie zuführen, aber Sie sollten Ihre Sicherheit nicht gefährden, indem Sie die Batterie das ganze Jahr über maximal auslasten.

7. Laden Sie Ihre Batterie etwas mehr auf

Sie sollten immer sicherstellen, dass Ihr Auto etwas mehr Leistung in der Batterie hat, falls etwas Unvorhergesehenes passieren sollte. Wenn Sie eine kürzere Fahrt vorhaben, laden Sie Ihre Batterie auf 90 % auf, und für eine längere Fahrt auf 100 %. Man weiß nie, ob es zu einer Straßensperrung, einem Unfall oder etwas anderem kommt, das Sie in der Kälte festsitzen lässt.

8. Der Reifendruck ist wichtig

Wenn Sie auf Winterreifen umsteigen, sollten Sie auch den Reifendruck überprüfen. Der richtige Reifendruck verbessert die Reichweite, maximiert die Haftung und minimiert den Verschleiß. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Reifendruck Ihr Auto haben sollte, schauen Sie im Handbuch nach oder suchen Sie nach einem kleinen Aufkleber, der oft sichtbar ist, wenn die Fahrertür geöffnet wird.

Das Fahren und Laden eines Elektroautos bei Minustemperaturen ist daher kein Problem – beachten Sie einfach diese Tipps für sorgenfreies Fahren in diesem Winter.

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